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Nach Intel auch AMD: AMD Q3-Umsatz übertrifft Erwartungen mit einem Anstieg von 45 %, Rechenzentrumseinnahmen fast verdoppelt, Q4-Prognose beschleunigt erneut auf Rekordhoch | Berichtüberblick

Nach Intel auch AMD: AMD Q3-Umsatz übertrifft Erwartungen mit einem Anstieg von 45 %, Rechenzentrumseinnahmen fast verdoppelt, Q4-Prognose beschleunigt erneut auf Rekordhoch | Berichtüberblick

华尔街见闻华尔街见闻2026/11/03 23:23
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Von:华尔街见闻

Im dritten Quartal stieg der Umsatz von AMD gegenüber dem zweiten Quartal um 15,5 % und das EPS erhöhte sich im Jahresvergleich um 74 %. Der Umsatz im Client-Bereich wuchs im Jahresvergleich um 7 %, blieb jedoch unter den Erwartungen, während der Umsatz im Gaming-Bereich die Erwartungen übertraf, aber im Jahresvergleich um 40 % zurückging. Der Umsatz im Embedded-Bereich lag über den Erwartungen und stieg um 29 %. Der freie Cashflow sank um 64 % auf 550 Millionen Dollar und blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Der Hauptdruck resultierte aus einem nahezu vierfachen Anstieg der Lagerbestände auf 3 Milliarden Dollar. Die durchschnittliche Umsatzprognose für das vierte Quartal sieht einen Anstieg von 66 % auf 17 Milliarden Dollar vor, 700 Millionen über den Erwartungen der Analysten und fast 10 % über der gleichzeitigen Prognose von Intel. Der CEO sagte, dass mit der Expansion der Helios-Systeme und Venice-CPUs das Wachstum im vierten Quartal voraussichtlich weiter beschleunigt wird. Der Aktienkurs stieg nachbörslich zeitweise um fast 10 %.

Nachdem die KI-Handelsstimmung abgekühlt ist und Intel wegen schwacher Prognosen einen Rückschlag hinnehmen musste, liefert die AMD-Bilanz die Antwort, die der Markt am meisten erwartet hat: Nicht nur Umsatz und Gewinn für das dritte Quartal übertreffen die Erwartungen stark, auch die Umsatzprognose für das vierte Quartal liegt deutlich über den Wall-Street-Erwartungen – dies zeigt, dass das KI-Datacenter-Geschäft weiterhin beschleunigt wächst.

Am Dienstag, dem 3., nach Börsenschluss an der US-Ostküste, gab AMD bekannt, dass der Umsatz im dritten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 45 % auf 13,377 Milliarden Dollar gestiegen ist – ein neuer Rekord für ein Quartal. Das liegt etwa 2,3 % über den Analystenschätzungen und übertrifft zudem die obere Grenze der eigenen Prognose von 13,3 Milliarden Dollar. Der Non-GAAP-Gewinn pro Aktie (EPS) stieg im Jahresvergleich um 74 % auf 2,09 Dollar, mehr als 6 % über den Analystenerwartungen. Die operative Marge lag bei 29 % – 5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und über der Markterwartung von 28 %.

Das wichtigste Highlight der Bilanz bleibt das durch KI-Nachfrage getriebene Datacenter-Geschäft. Im dritten Quartal wuchs der Datacenter-Umsatz von AMD im Jahresvergleich um 97 % auf 8,546 Milliarden Dollar – etwa 3,3 % über den Markterwartungen – und machte 64 % des gesamten Umsatzes aus (im Vorjahr 47 %). AMD erklärte, dass das Wachstum durch starke EPYC-Server-CPU-Nachfrage und Rekordverkäufe infolge der Einführung der Instinct MI450 GPU-Serie erzielt wurde.

Noch wichtiger ist, dass AMD für das vierte Quartal einen Umsatz von etwa 17 Milliarden Dollar mit einer Schwankung von 3 % prognostiziert. Der Mittelwert der Prognose bedeutet, dass der Umsatz erneut einen Quartalsrekord erreichen wird und das Wachstum beschleunigt: im Jahresvergleich etwa 66 %, im Vergleich zum Vorquartal etwa 27 %. Das liegt 700 Millionen Dollar und mehr als 4 % über dem Mittelwert der Analystenschätzungen.

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AMD-CEO Lisa Su betonte, dass die Nachfrage nach Instinct- und EPYC-Produkten stetig zunimmt. Mit der Steigerung der Produktionskapazitäten für das rackbasierte KI-System Helios und den EPYC Server-CPU der sechsten Generation (Venice) erwartet das Unternehmen, dass der Umsatz im vierten Quartal weiter beschleunigt wächst.

Nach Veröffentlichung der Bilanz stieg der AMD-Aktienkurs nach regulärem Handel um fast 3,7 % und im nachbörslichen Handel zeitweise um fast 10 %. Analysten sehen den Anstieg nach Börsenschluss als Folge davon, dass die Bilanz mehrere strenge Marktanforderungen erfüllt: Zum einen übertrafen die Ergebnisse für das dritte Quartal die Erwartungen – die KI-Nachfrage führt zu realem Umsatz und Gewinn, der Datacenter-Umsatz hat sich fast verdoppelt und es gibt klare Kundenvalidierung. Zum anderen – angesichts des mehr als 100 %igen Kursanstiegs in diesem Jahr und der Sorge, dass die Überschreitung der Erwartungen nicht ausreichend hoch ausfällt und zu Verkäufen führt – liefert die weit über den Erwartungen liegende Prognose ausreichend starke Aufwärtspotenziale.

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Drittens zeigt diese Bilanz, dass sich der Abstand im Narrativ zwischen AMD und Intel weiter vergrößert. Der Mittelwert der Umsatzprognose für das vierte Quartal von AMD liegt fast 10 % über der gleichzeitigen Prognose von Intel. Bei Intel gab es jüngst aufgrund von PC- und Kostenproblemen Marktsorgen, während AMD mit dem Wachstum im Datacenter beweist, dass das Unternehmen direkter von der Expansion der KI-Infrastruktur profitiert. Selbst wenn Client- und Gaming-Geschäfte unter Druck stehen, reicht das KI-Datacenter als Hauptantrieb, um das gesamte Wachstum von AMD zu treiben.

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Zuletzt wurde der Einfluss des weniger als erwarteten freien Cashflows vom Markt vorerst „übersehen“. In der Kapazitätssteigerungsphase der KI-Produktion werden steigende Lagerbestände und Investitionsausgaben von Investoren eher als Vorbereitung auf das Wachstum im vierten Quartal und danach verstanden. Solange die Umsatzprognose robust bleibt, ist der kurzfristige Effekt von Cashflow-Schwankungen auf den Aktienkurs relativ begrenzt.

Stark besser als erwartet im dritten Quartal: Umsatz setzt Rekord, operative Hebelwirkung bleibt intakt

AMD erzielte im dritten Quartal einen Umsatz von 13,377 Milliarden Dollar (+45 % gegenüber dem Vorjahr). Das Wachstum war zwar etwas geringer als im zweiten Quartal (50 %), setzte aber einen neuen Quartalsrekord und lag 15,5 % über dem bisherigen Rekord. Nach GAAP stieg die Bruttomarge um 2 Prozentpunkte auf 56 %, der operative Gewinn erreichte 2,832 Milliarden Dollar (+123 %), der Nettogewinn lag bei 2,428 Milliarden Dollar (+95 %) und der verwässerte EPS bei 1,46 Dollar.

Im Non-GAAP-Bereich zeigt AMD noch größere Verbesserungen der Rentabilität:

  • Non-GAAP-Bruttomarge 56 % (+2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr, unverändert gegenüber dem Vorquartal, im Einklang mit der eigenen Prognose);
  • Non-GAAP-operativer Gewinn 3,923 Milliarden Dollar (+75 %), über den Markterwartungen von etwa 3,67 Milliarden Dollar;
  • Non-GAAP-operative Marge 29 % (+5 Prozentpunkte im Jahresvergleich, +2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal);
  • Non-GAAP-Nettogewinn 3,471 Milliarden Dollar (+77 %);
  • Non-GAAP verwässerter EPS 2,09 Dollar (+74 %).

AMD-CFO Jean Hu erklärte, dass der Umsatz um 45 % auf einen Rekordwert gestiegen und der Non-GAAP-EPS um 74 % gewachsen ist – was zeigt, dass mit der Expansion des Datacenter-Geschäfts die operative Hebelwirkung des AMD-Geschäftsmodells zum Tragen kommt.

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Auf der Kostenseite lagen die GAAP-Forschungs- und Entwicklungskosten von AMD im dritten Quartal bei 2,803 Milliarden Dollar – über den Analystenerwartungen von 2,72 Milliarden Dollar und ein Wachstum von rund 31 %. Durch das schnellere Umsatzwachstum sank jedoch das Kostenverhältnis: Die Non-GAAP-Betriebskosten betrugen 27 % des Umsatzes (im Vorjahr 30 %, im letzten Quartal 29 %).

Datacenter fast verdoppelt: KI-GPU und EPYC-CPU als Motor

Das wichtigste Geschäft von AMD in diesem Quartal bleibt weiterhin Datacenter.

Im dritten Quartal erzielte AMD im Datacenter-Geschäft 8,546 Milliarden Dollar Umsatz (+97 % im Jahresvergleich), das Wachstum war etwas geringer als im zweiten Quartal (107 %), aber im Vergleich zum Vorquartal +27 % und über den Markterwartungen von 8,27 Milliarden Dollar. Der Anteil am Gesamtumsatz stieg auf 64 %, etwa das 1,4-fache des Vorjahres. Der operative Gewinn der Sparte lag bei 2,882 Milliarden Dollar (das 2,7-fache des Vorjahres, damals 1,074 Milliarden Dollar) und die operative Marge bei etwa 33,7 %.

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Laut AMD wird das Datacenter-Wachstum durch zwei Hauptfaktoren getrieben:

Erstens: Die Nachfrage nach AMD EPYC-Serverprozessoren ist stark. Da Cloud-Anbieter und Firmenkunden weiterhin KI-Infrastrukturen erweitern, wird die Bedeutung von CPUs bei Training, Inferenz, KI-Agent-Steuerung und umgebenden Modeldiensten wieder stärker beachtet.

Zweitens: Rekordverkäufe der AMD Instinct GPU, insbesondere durch die Einführung der MI450-Serie. AMD gab bekannt, dass Anthropic, Meta, Microsoft, OpenAI und Oracle Cloud Infrastructure bereits erste Modelle und Arbeitslasten auf AMD Helios rackbasierten Lösungen betreiben, die mit MI450-GPU und EPYC-CPU der sechsten Generation laufen.

Das bedeutet, AMD versucht vom reinen GPU-Zulieferer zu einem Full-Stack-Anbieter zu werden – mit CPUs, GPUs, Netzwerk, Software und rackbasierten Systemen für KI-Infrastruktur. Für den Markt ist das besonders wichtig: Es entscheidet, ob AMD im von Nvidia dominierten KI-Beschleunigermarkt weiterhin Marktanteile gewinnen kann.

Prognose für das vierte Quartal ist die größte Überraschung: Mittelwert der 17-Milliarden-Umsatzprognose deutlich über Markterwartungen

Wenn das dritte Quartal „besser als erwartet“ war, dann ist die Prognose fürs vierte Quartal der eigentliche Treiber der Aktienkursexplosion.

AMD erwartet für das vierte Quartal einen Umsatz von etwa 17 Milliarden Dollar (±3 %), das entspricht einem Bereich von 16,49 bis 17,51 Milliarden Dollar. Der Mittelwert der Prognose entspricht einem Wachstum von 66 % im Jahresvergleich und 27 % gegenüber dem Vorquartal – deutlich über den Analystenerwartungen von etwa 16,3 Milliarden Dollar.

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Die Non-GAAP-Bruttomarge soll bei etwa 55 % liegen, etwas unter den 56 % im dritten Quartal, was kurzzeitig durch die verstärkte Einführung neuer Produkte, System-Lösungen und veränderte Produktmixes beeinflusst werden könnte. Aber bei einem Umsatzvolumen von 17 Milliarden Dollar konzentrieren sich die Investoren mehr auf das beschleunigte Umsatzwachstum und die operative Hebelwirkung als auf eine leicht sinkende Bruttomarge.

Ein noch greifbarerer Vergleich: Der Mittelwert der AMD-Prognose für das vierte Quartal liegt bei 17 Milliarden Dollar, während Intel in der letzten Woche einen Gesamtkonzernumsatz von etwa 15 bis 16 Milliarden Dollar prognostizierte. Vor einigen Jahren galt AMD noch als Herausforderer im Schatten von Intel; jetzt, getrieben durch das KI-Datacenter, kann AMD im laufenden Quartal den gesamten Umsatzbereich von Intel übertreffen.

Lisa Su erklärte in der Bilanz:

„Die Nachfrage nach Instinct und EPYC-Produkten wächst weiter. Mit der Steigerung der Produktion von Helios und 'Venice' erwarten wir, dass das Wachstum im vierten Quartal weiter beschleunigt.“

Auch Jean Hu sagte, der Ausblick für das vierte Quartal spiegele wider, dass Umsatz und Gewinnwachstum beschleunigt – angetrieben durch die starke Nachfrage im Datacenter-Produktportfolio.

Client- und Gaming-Geschäft bleibt Belastung, ist aber nicht mehr entscheidend für das AMD-Narrativ

Im Vergleich zum hoch wachsenden Datacenter-Geschäft zeigen Client- und Gaming-Geschäfte deutliche Divergenzen.

Im dritten Quartal erzielten Client- und Gaming-Geschäft von AMD einen Umsatz von 3,722 Milliarden Dollar – ein Rückgang von 8 % im Jahresvergleich und 3 % gegenüber dem Vorquartal. Details:

  • Client-Umsatz 2,949 Milliarden Dollar (+7 % im Jahresvergleich), aber unter den Markterwartungen von etwa 3,03 Milliarden Dollar;
  • Gaming-Umsatz 773 Millionen Dollar (-40 % im Jahresvergleich), aber über den Markterwartungen von etwa 634 Millionen Dollar.

Das Wachstum im Client-Geschäft stammt hauptsächlich aus dem Verkauf von Ryzen-Mobilprozessoren; Rückgang im Gaming-Geschäft resultiert aus geringeren Umsätzen bei halbkundenspezifischen Chips und Grafikkarten. Der operative Gewinn der Sparte lag bei 573 Millionen Dollar, unter dem Vorjahreswert von 867 Millionen Dollar und auch leicht unter dem Vorquartal.

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Das erklärt, warum es vor der Bilanz Marktbedenken zu AMD gab. Intel warnte zuletzt, dass der PC-Markt durch Kostensteigerungen bei Arbeitsspeicher etc. beeinflusst würde, woraufhin der Aktienkurs stark einbrach – Investoren befürchteten, dass auch AMD vom zyklischen PC-Geschäft beeinträchtigt würde. Die AMD-Bilanz zeigt jedoch, dass auch wenn Client- und Gaming-Geschäft nicht stark sind, das Wachstum im KI-Datacenter den Gesamterfolg inzwischen dominiert.

Anders gesagt: Der Kern der AMD-Bewertung hat sich vom „Marktanteilsgewinn bei PC- und Server-CPU“ endgültig hin zu „Skalierung der KI-Infrastruktur“ verschoben.

Eingebettetes Geschäft wieder auf Wachstumskurs – getrieben von Industrie, Automotive und Aerospace/Verteidigung

Das Embedded-Geschäft erzielte im dritten Quartal einen Umsatz von 1,109 Milliarden Dollar (+29 % im Jahresvergleich, +14 % zum Vorquartal), über den Markterwartungen von etwa 1,07 Milliarden Dollar.

AMD zufolge wurde das Wachstum von Aerospace/Verteidigung, Automotive, Kommunikations- und Industrie-Endmärkten getragen. Der operative Gewinn in der Sparte lag im dritten Quartal bei 453 Millionen Dollar, über dem Vorjahreswert von 283 Millionen Dollar – die Sparte erzielt eine Profitabilität von über 40 %.

Produktseitig bietet AMD im Quartal erstmals das Versal AI Core XQRVC1902 für Raumfahrtanwendungen an, das für Missionen von bis zu 15 Jahren ausgelegt ist. Kodiak AI hat bekanntgegeben, dass seine nächste Generation autonomer Lkw-Plattform auf AMD EPYC-Prozessoren basieren wird. AMD hat zudem Agentic-Tools für den Embedded-Designbereich vorgestellt – AMD Ross.

Das Embedded-Geschäft ist zwar nicht so groß wie Datacenter, aber die hohe Profitabilität und die breite Anwendung tragen dazu bei, die Abhängigkeit von einzelnen Endmärkten zu verringern.

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Freier Cashflow sinkt um mehr als 60 %, Lagerbestände und Forderungen belasten die Liquidität

Die Bilanz hat jedoch auch Schwächen. Der offensichtlichste Nachteil ist, dass der freie Cashflow deutlich unter den Erwartungen liegt.

AMD erzielte im dritten Quartal einen operativen Cashflow von 1,202 Milliarden Dollar, unter dem Vorjahreswert von 1,788 Milliarden Dollar; Investitionsausgaben lagen bei 648 Millionen Dollar (+151 %), im Einklang mit den Markterwartungen von 647 Millionen Dollar. Der freie Cashflow betrug nur 554 Millionen Dollar – unter der Markterwartung von etwa 1,05 Milliarden Dollar und ein Rückgang um 64 % im Jahresvergleich; die freie Cashflow-Rate sank von 14 % im zweiten Quartal auf 4 %, vor einem Jahr lag sie bei 17 %, im ersten Quartal bei 25 %.

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Der Druck auf den Cashflow kommt vor allem vom Working Capital:

  • Forderungen: 1,928 Milliarden Dollar (+78 % im Jahresvergleich);
  • Lagerbestand: 2,995 Milliarden Dollar – das 4,7-fache des Vorjahres;
  • Vorauszahlungen und sonstige Vermögenswerte: 1,07 Milliarden Dollar;
  • Gleichzeitig Verbindlichkeiten: 2,313 Milliarden Dollar, was den Cashflow-Druck teilweise ausgleicht.

Zum Ende des dritten Quartals lag der Lagerbestand von AMD bei 11,463 Milliarden Dollar, deutlich über den 7,92 Milliarden Dollar von Ende letzten Jahres. Der Markt könnte dies als Vorbereitung auf die Auslieferung von KI-Produkten und Systemlösungen sehen, insbesondere vor der Skalierung von Helios, MI450 und „Venice“ muss AMD vorab Kapazitäten, Speicher, Boards und Supply-Chain-Ressourcen sichern. Bleibt das Umsatzwachstum allerdings hinter den Erwartungen zurück, wird der hohe Lagerbestand zum Risikofaktor für Investoren.

Zur Kapitalstruktur: AMD hielt zum Quartalsende liquide Mittel, Äquivalente und kurzfristige Investitionen von insgesamt 15,776 Milliarden Dollar; die Gesamtverschuldung lag bei 7,079 Milliarden Dollar – der Nettocash-Bestand bleibt solide.

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