In dieser Woche hat die US-Notenbank zum ersten Mal seit drei Jahren wie erwartet den Leitzins um 25 Basispunkte erhöht. Der Markt hat die zuvor eingepreisten negativen Erwartungen vollständig verarbeitet und damit das klassische Muster "buy the rumor, sell the fact" vollzogen. Bereits im Vorfeld kam es aufgrund der Zinserhöhungspanik und negativer Auswirkungen durch Gesetzesinitiativen zu einem tiefen Rücksetzer, wobei BTC bis zur Marke von 74'900 US-Dollar fiel. Alle negativen Emotionen wurden somit bereits vor der Entscheidung umfassend abgebaut. Mit dem Wegfall dieser maßgeblichen makroökonomischen Unsicherheiten hat sich die Panikstimmung im Markt gelegt, Kapital kehrt zurück und greift tief ins Geschehen ein. Der Markt verfügt nicht mehr über das Momentum für einen weiteren starken Abverkauf, kurzzeitig verstärkt sich die Aufwärtsbewegung in einer stabilen Gegenbewegung – dies prägt aktuell das Geschehen.
Betrachtet man das Gesamtbild zur Mitternacht: Nach dem Testen des Tiefs bei 74'900 USD haben sowohl BTC als auch ETH eine anhaltende, strukturelle Aufwärtsbewegung gezeigt. Ein kleiner Aufwärtskanal ist erfolgreich etabliert und die Signale für eine weitere Ausdehnung der Long-Positionen sind deutlich. Alle Long-Positionen aus dem letzten Bereich notieren im Plus – ganz gleich, ob es sich um Longs bei 76'000 USD, das Mitternachts-Tief bei 75'000 USD oder um Long-Orders rund um 2'370 USD bei ETH handelt; alle können beruhigt gehalten werden. In der weiteren Betrachtung gilt es, etappenweise die folgenden Widerstände zu beobachten: BTC bei 77'500—78'500—80'000 USD und ETH bei 2'500—2'550—2'600 USD, um jeweils Gewinne bei Breakouts zu realisieren.
Im Stundenchart zeigt sich ein sehr starker Verlauf von BTC, der Kurs hält sich kontinuierlich am oberen Band des Bollinger Kanals, die Bänder öffnen sich weiter nach oben und kurzfristig bleibt das Momentum auf der Long-Seite. Kleine Rücksetzer gelten als Korrektur und Zeichen weiterer Konsolidierung – es gibt keinerlei Anzeichen für eine Schwäche oder ein Break nach unten.
Im 4-Stunden-Chart ist die Struktur noch ausgeprägter: Nach dem Ausloten des Bodens wurden sechs grüne Kerzen in Folge ausgebildet, das Tief steigt klar an, bei 75'000 USD zeigt sich eine doppelte Bodenbildung als starker Support. Die Bodenstruktur ist solide und nachhaltig. Aktuell testet der Kurs leicht die Mittellinie des Bollinger Bands als kurzfristigen Widerstand – das ist normale Konsolidierung und kein Zeichen für eine Umkehrbewegung. Die MACD-Indikatoren bestätigen zudem eine anhaltende Zunahme des Long-Momentums, der Aufwärtstrend im 4-Stunden-Chart nimmt klar Gestalt an.
Der zentrale Handlungsfaden am Markt ist derzeit sehr klar: Trendwende nach oben, kein Nachjagen der Kurse, sondern Abwarten von Rücksetzern und konsequenter Aufbau von Long-Positionen im Unterstützungsbereich. Kurzfristig erholt sich die Long-Stimmung zwar, es ist aber noch kein klarer Ausbruchs-Move: Wer jetzt steigenden Kursen hinterherläuft, riskiert durch Schwankungen ausgestoppt zu werden. Geduld und gezielte Einstiege bei Rücksetzern zahlen sich aus – und das Chance-Risiko-Verhältnis bleibt optimal.
BTC-Trading-Strategie
Wichtige Unterstützungen nach unten: 76'000, 75'000 – ideal für gestaffelte Long-Einstiege beim Rücksetzer am Abend
Nahegelegene Widerstände: 77'500—78'500—80'000
ETH-Trading-Strategie
Wichtige Unterstützungen nach unten: 2'420, 2'370 – gezielt Long-Positionen aufbauen und stützen
Nahegelegene Widerstände: 2'500—2'550—2'600
Die wichtigste Regel im Trading ist es, den Trendwechsel frühzeitig zu erkennen – nach dem Abbau aller negativen Einflüsse entsteht wieder positives Momentum. In der Vergangenheit wurde der Markt durch Zinserwartungen und ständige Korrekturen unter Druck gesetzt. Die Panikverkäufe bei günstigen Kursen sind nun Geschichte – die bullische Struktur ist zurück! Der Doppelboden im Chart liefert die Bestätigung, der Aufwärtskanal bewegt sich stabil nach oben, das Zentrum des Marktgeschehens verschiebt sich fortlaufend nach oben.
Der Abwärtstrend ist endgültig beendet, und man sollte das aktuelle Geschehen nicht weiter aus einer pessimistischen Perspektive betrachten. Halten Sie die günstig aufgebauten Longs, traden Sie nicht übermäßig aktiv und laufen Sie keinen Spitzenkursen hinterher. Setzen Sie auf die wichtigen Unterstützungen für ein solides Portfolio, warten Sie geduldig, bis die aktuelle Erholung sich weiter entfaltet – und nehmen Sie den Trendgewinn aus der Aufwärtsbewegung entspannt mit.
