Ameriprise warnt, dass höhere langfristige Treasury-Renditen den Aktienbewertungen Druck machen könnten
Reuters2026/08/17 17:11- Ameriprise wies darauf hin, dass steigende Renditen langlaufender US-Staatsanleihen ein potenzieller Gegenwind für die Aktienbewertung sein könnten, der eher durch Bedenken hinsichtlich der fiskalischen Nachhaltigkeit als durch Inflation getrieben wird.
- Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe schloss bei 5,25 %, dem höchsten Stand seit 2007; die 10-jährige Auktion schloss bei 4,68 %, ebenfalls der höchste Wert seit 2007.
- Das hohe Angebot wurde durch die Emission von 67 Milliarden USD an Langläufern unterstrichen, wobei Investoren höhere Renditen forderten, um die neue Verschuldung aufzunehmen.
- Der Ausblick des CBO zeigt Defizite in der Nähe von 6 % des BIP; die von der Öffentlichkeit gehaltene Staatsverschuldung soll von 101 % des BIP im Jahr 2026 auf etwa 118 %–120 % steigen.
- Aktienmärkte haben die höheren Renditen größtenteils ignoriert, da die Gewinnerwartungen stabil bleiben. FactSet prognostiziert für 2026 ein EPS-Wachstum von nahezu 31 %.
- Eine steilere Zinskurve gilt als unterstützend für Banken und Versicherer; Versorger und REITs stehen angesichts steigender Staatsanleiherenditen vor zunehmender Konkurrenz um Kapital.
- Ein wichtiger Marktfaktor ist das Halten der Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen unter 5 %; die Jahresendprognose liegt bei 4,5 %.
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