Andre Cronje: Aave hat keinen Mechanismus zur Entschädigung von Nutzerverlusten und hat ETH in den Asset-Management-Wrapped-Contract zurückgezogen.
Odaily berichtete, dass Andre Cronje, Mitbegründer von Sonic Labs und Gründer von Flying Tulip, auf der X-Plattform mitteilte, dass sein Team weiterhin den L0/rsETH-Vorfall untersucht. Ein vorläufiger Bericht deutet darauf hin, dass möglicherweise durch einen privaten Schlüssel-Leak oder eine Fehlkonfiguration rund 200 Millionen US-Dollar rsETH gestohlen wurden. Die betreffenden Vermögenswerte wurden anschließend auf einer Börse hinterlegt, um ETH zu leihen (da rsETH nicht genügend Liquidität aufwies).
Andre Cronje wies darauf hin, dass die betroffenen Positionen technisch immer noch durch Sicherheiten gedeckt sind, aber im Falle von Ausfällen dienen der Token-Mechanismus und das Sicherheitsmodul der Börse als erste Risikopuffer. Allerdings verfügt die Börse über keinen Mechanismus, um Verluste der Nutzer zu kompensieren, da dies sonst möglicherweise zu einem Bank-Run führen könnte. Aktuell hält die Börse etwa 7 Milliarden US-Dollar in ETH sowie etwa 100 Millionen US-Dollar an Auszahlungsvolumen, sodass die Gesamtauswirkung des Vorfalls begrenzt ist. Darüber hinaus hat Flying Tulip zum Schutz der Liquidität der Nutzer sämtliche ETH von der Börse in den eigenen Fondsverwaltungs-Vertragswrapper abgezogen, da die verfügbare Liquidität der Börse mittlerweile unter den festgelegten Mindestwert gefallen ist.
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