Was der Ripple-CEO zur Zusammenarbeit von Ripple (XRP) mit SWIFT sagte
Der Kommentar, der Aufmerksamkeit erregte
Squire zitierte Garlinghouse direkt: „Es gibt tatsächlich Möglichkeiten, wie Ripple und XRP mit SWIFT zusammenarbeiten können.“ Er kombinierte das Zitat mit dem Videoclip und forderte seine Follower auf, genau zu beobachten, was als Nächstes zwischen Ripple, XRP und SWIFT passiert.
In dem Interview ging es um die Global Payments Innovation-Initiative (GPI) von SWIFT. Garlinghouse bezeichnete sie als bedeutenden Fortschritt nach vier Jahrzehnten des Korrespondenzbankings. Er sagte, das System funktioniere, habe aber deutliche Grenzen.
Vom Pferdewagen zum Ferrari
Garlinghouse benutzte einen Vergleich, um den Unterschied zwischen schrittweisen Verbesserungen und einer vollständigen Transformation darzustellen. Er meinte, es gehe nicht darum, einen „Pferdewagen“ schneller zu machen. Es gehe darum, auf einen „Ferrari“ umzusteigen. Dieses Kommentar unterstreicht seine Ansicht, dass grenzüberschreitende Zahlungen ein komplettes Upgrade benötigen und nicht nur kleine Anpassungen an veralteter Infrastruktur.
Der Interviewer erwähnte daraufhin eine frühere Behauptung, wonach Ripple letztlich SWIFT ersetzen könnte. Garlinghouse wiederholte diese Position nicht. Stattdessen stellte er die Aussage neu dar: Er habe früher davon gesprochen, wie Ripple mit SWIFT zusammenarbeiten könne, nicht es zu ersetzen, und deutete damit an, dass das Unternehmen offen für eine Partnerschaft sei.
Warum Squires Beitrag Anklang findet
Squires Beitrag knüpft direkt an Garlinghouse’ eigene Worte an. Das Timing verleiht der Botschaft zusätzliches Gewicht. SWIFT modernisiert sein eigenes Netzwerk weiterhin durch GPI, während Ripple die Abwicklung über die Blockchain als alternative Schiene fördert. Garlinghouse’ Kommentare deuten darauf hin, dass sich die beiden Systeme überschneiden könnten, anstatt reine Konkurrenten zu bleiben.
Ripple macht bereits erhebliche Fortschritte: Berichten zufolge wechselt eine große koreanische Bank von SWIFT zu Ripple nach einer jüngsten Partnerschaft. Dieser Trend ist für XRP-Inhaber wichtig, da eine verstärkte Nutzung und Ripples Positionierung den Marktwert des Tokens bei grenzüberschreitenden Zahlungen beeinflussen.
Wie geht es weiter?
Garlinghouse nannte keinen Zeitplan. Er erwähnte keine konkreten Banken und kündigte keine formelle Partnerschaft an. Seine Kommentare umreißen eine Philosophie: Ripple sieht einen Wert in der Zusammenarbeit mit bestehenden Systemen und treibt sie gleichzeitig in Richtung schnellerer, effizienterer Technologie.
Squires Beitrag trägt diese Philosophie an ein größeres Publikum heran. Die wichtigste Erkenntnis stammt aus Garlinghouse’ eigenen Worten: Ripple möchte mit SWIFT zusammenarbeiten. Das Unternehmen sieht Raum für beide Systeme, um nebeneinander zu bestehen, wobei XRP irgendwo in dieser Gleichung positioniert ist. Anleger, die dieses Feld beobachten, werden wahrscheinlich jede zukünftige SWIFT-bezogene Ankündigung von Ripple als ein Signal mit besonderer Aufmerksamkeit werten.
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