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Die Renditen von Staatsanleihen der Eurozone folgen dem Rückgang der US-Staatsanleihen, da die moderate US-Inflation und der Rückgang der Ölpreise die Anleihemärkte stützen.

Die Renditen von Staatsanleihen der Eurozone folgen dem Rückgang der US-Staatsanleihen, da die moderate US-Inflation und der Rückgang der Ölpreise die Anleihemärkte stützen.

智通财经智通财经2026/08/12 13:36
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  1. Die Renditen von Staatsanleihen der Eurozone gingen am Mittwoch auf breiter Front zurück. Die deutsche 10-jährige Benchmark-Rendite sank um etwa 4 Basispunkte auf ca. 3,13%, die 2-jährige Rendite fiel um rund 3 Basispunkte auf etwa 2,75% und folgte damit der Entwicklung der US-Staatsanleihen nach der Veröffentlichung moderater Inflationsdaten.
  2. Der US-Verbraucherpreisindex (CPI) stieg im Juli im Vergleich zum Vorjahr von etwa 3,5% auf rund 3,4%, der Kern-CPI sank von ca. 2,6% auf etwa 2,5%, beide Werte entsprachen den Erwartungen. Diese Daten untermauerten die Markteinschätzung, dass die Federal Reserve im September eine Zinspause einlegen könnte.
  3. Die relative Stabilität des Ölpreises an diesem Tag bot dem Anleihemarkt zusätzliche Unterstützung. Brent-Rohöl fiel leicht um etwa 0,3% auf ca. 88,8 US-Dollar pro Barrel, das Risiko steigender Energiekosten ist vorübergehend begrenzt, was die Sorge vor einem weiteren Anstieg der Inflationserwartungen minderte.
  4. Analysten von Goldman Sachs Asset Management wiesen darauf hin, dass vor der FOMC-Sitzung im September eine weitere Runde Inflationsdaten veröffentlicht wird, wodurch die Entscheidung weiterhin offen bleibt. Der im Juli im Rahmen der Erwartungen liegende Wert sei jedoch ein guter Auftakt.
  5. Am Geldmarkt reduzierten sich die Wetten auf eine weitere Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank im laufenden Jahr leicht auf ca. 39 Basispunkte und gingen damit gegenüber dem Tageshoch um etwa 1 Basispunkt zurück. Die moderaten US-Daten führten zu einem marginalen Spillover-Effekt auf die globalen Zentralbankerwartungen.
  6. Im Fokus steht weiterhin die Entwicklung der Verhandlungen über die Straße von Hormus sowie die Frage, ob die Inflationsdaten für August den moderaten Trend fortsetzen. Sollte der Disinflationsprozess anhalten, besteht für die beiden großen westlichen Zentralbanken das Risiko, ihren Zinserhöhungspfad weiter nach unten anzupassen.
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