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Die nordischen Stromverträge steigen leicht an, beeinflusst durch die Wechselwirkung von Energiekosten und Wetterfaktoren.

Die nordischen Stromverträge steigen leicht an, beeinflusst durch die Wechselwirkung von Energiekosten und Wetterfaktoren.

智通财经智通财经2026/08/12 11:26
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⑴ Am Mittwoch stieg der Preis für nordische Stromquartalskontrakte um etwa 0,3 Euro auf rund 91,85 Euro pro Megawattstunde. Dies wurde hauptsächlich durch steigende Energiepreise in Europa und die Erwartung kühlerer Wetterbedingungen in der Region angetrieben.⑵ Analysten von Institutionen wiesen darauf hin, dass der Anstieg der Gaspreise die deutschen Stromkontrakte nach oben trieb und somit der Haupttreiber für die an diesem Tag steigenden nordischen Strompreise war. Angriffe auf Schifffahrtswege im Nahen Osten dämpften die Hoffnung auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und Iran sowie auf die Wiederaufnahme von LNG-Transporten durch die Straße von Hormus.⑶ Der deutsche Stromkontrakt für das Folgejahr stieg ebenfalls um etwa 2,15 Euro auf etwa 106,65 Euro pro Megawattstunde. Dies bestätigt weiter die Logik der Weitergabe der Gaspreise an die Strompreise, das Muster der europäischen Benchmark-Stromkontrakte bleibt weiterhin von den Energiekosten geprägt.⑷ In Bezug auf das Wetter zeigen meteorologische Prognosen, dass in Nordeuropa bis zum Monatsende überwiegend bewölkte und teils instabile Wetterbedingungen herrschen werden. Die Temperaturen liegen meist unter den normalen Werten und die Regenmengen entsprechen etwa dem Durchschnitt. Bis Ende August sind keine signifikanten Veränderungen zu erwarten. Die niedrigeren Temperaturen erhöhen die Erwartung einer stärkeren Heiznachfrage und unterstützen somit den Stromverbrauch und die Preise.⑸ Das nordische Wasserspeicheraufkommen liegt seit Ende Dezember letzten Jahres kontinuierlich im negativen Bereich und betrug am Tag etwa 12,65 Terawattstunden unter dem Normalniveau, was gegenüber dem Vortag mit etwa 14,31 Terawattstunden etwas zurückgegangen ist. Dennoch bleibt dies einer der unterstützenden Faktoren für die Preise.⑹ Im Kohlenstoffmarkt fiel der Benchmark-Kontrakt leicht um etwa 0,41 Euro auf rund 82,03 Euro pro Tonne. Die Wechselwirkung zwischen Energiepreisen und Kohlenstoffpreisen besteht weiterhin. Künftig sollte die weitere Übertragung der Nahost-Lage auf die Gaspreise sowie mögliche Anpassungen in der nordischen Temperaturprognose in Richtung kälterer Werte beobachtet werden.
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