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OpenAI investiert 7 Milliarden US-Dollar in den Rückkauf von Mitarbeiteranteilen, Bewertung bei 852 Milliarden US-Dollar, wartet auf Börsengang.

OpenAI investiert 7 Milliarden US-Dollar in den Rückkauf von Mitarbeiteranteilen, Bewertung bei 852 Milliarden US-Dollar, wartet auf Börsengang.

华尔街见闻华尔街见闻2026/08/11 02:16
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OpenAI hat für 7 Milliarden US-Dollar eigene Mitarbeiteraktien zurückgekauft und den Unternehmenswert auf 852 Milliarden US-Dollar festgelegt, ohne dabei externe Investoren einzubeziehen – die gesamten Mittel stammen ausschließlich aus der eigenen Bilanz. Dieser Schritt bietet den Mitarbeitern nicht nur eine Möglichkeit zur Liquidität vor einem möglichen Börsengang, sondern wird auch als klares Signal für einen bevorstehenden Börsengang gewertet.

OpenAI hat einen Aktienrückkauf für Mitarbeitende im Volumen von 7 Milliarden US-Dollar abgeschlossen und ebnet dem Unternehmen damit bei einer Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar den Weg an die Börse. Gleichzeitig zeigt sich dadurch das Bestreben, in einem sich verschärfenden Wettbewerb um künstliche Intelligenz die interne Kohäsion aufrechtzuerhalten.

Am Dienstag berichtete Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass dieses Übernahmeangebot direkt durch OpenAI abgewickelt wurde: Die Anteile wurden den aktuellen sowie ehemaligen Mitarbeitenden abgekauft und es wurden keine externen Investoren beteiligt. Der Transaktionswert bleibt bei 852 Milliarden US-Dollar und entspricht damit der Bewertung der jüngsten Finanzierungsrunde.

Dieser Rückkauf bietet Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihre Beteiligungen bereits vor einem Börsengang zu liquidieren und sendet gleichzeitig das Signal, dass OpenAI aktiv Vorbereitungen für ein IPO trifft. Bereits im Juni dieses Jahres hat das Unternehmen vertraulich entsprechende Unterlagen für einen Börsengang eingereicht. Gleichzeitig wurde der Konkurrent Anthropic PBC bei der Bewertung bereits mit einem höheren Wert taxiert und steht vermutlich kurz davor, selbst an die Börse zu gehen – für OpenAI erhöht sich damit der zeitliche Druck.

Aus Eigenmitteln, ohne externe Investoren

Anders als bei bisherigen Mitarbeiter-Liquiditätsprogrammen wird das aktuelle Angebot über 7 Milliarden US-Dollar vollständig von OpenAI selbst finanziert, ohne die Einbindung externer Kapitalgeber. In der Vergangenheit hatte OpenAI wiederholt Thrive Capital, die SoftBank Group und andere externe Investoren zur Übernahme von Mitarbeiterbeteiligungen geladen, um internen Stakeholdern eine Exit-Möglichkeit zu bieten.

Mit der Entscheidung, den Rückkauf diesmal selbst durchzuführen, greift OpenAI auf Mittel aus der eigenen Bilanz zurück. Erst im März dieses Jahres hatte das Unternehmen eine Finanzierungsrunde in Höhe von 122 Milliarden US-Dollar abgeschlossen – beteiligt waren große Technologieunternehmen und zahlreiche Risikokapitalgeber, womit die Grundlage für diesen Rückkauf geschaffen wurde.

Bewertung bei 852 Milliarden US-Dollar – Weg zur Börse wird klarer

Der Rückkauf erfolgt auf Basis einer Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar und bleibt damit im Gleichschritt mit der jüngsten Finanzierungsrunde. Das verdeutlicht, dass OpenAI im aktuellen Marktumfeld keine Bewertungsschwankungen verzeichnen musste.

Mit Blick auf den Börsengang hat OpenAI bereits im Juni vertraulich die Unterlagen für das IPO eingereicht und den Schritt an den öffentlichen Markt eingeleitet. Ein Mitarbeiteraktienrückkauf in dieser Größenordnung gilt generell als gängige Maßnahme, um vor dem Börsengang die Beteiligungsstruktur zu ordnen und die Erwartungen der Mitarbeitenden zu stabilisieren – und verstärkt so die Erwartungen des Marktes an das IPO-Timing.

Anthropic als Vorreiter – Konkurrenzdruck wächst

Hinter dem Börsengang von OpenAI stehen grundlegende Veränderungen in der Wettbewerbslandschaft der KI-Branche. Anthropic wurde lange als Nachzügler im KI-Rennen gesehen, genießt jedoch mit seinen Software-Lösungen inzwischen größere Marktreputation, hat OpenAI beim Unternehmenswert überholt und dürfte womöglich früher an die Börse gehen.

Diese Entwicklung erhöht den Druck auf OpenAI gleich doppelt: Einerseits muss das Unternehmen in Sachen Technologie und Produkt weiter an der Spitze bleiben, andererseits muss es das eigene Kapitalmarkt-Engagement beschleunigen, um nicht den richtigen Zeitpunkt für den Börsengang zu verpassen. Wie OpenAI es schafft, trotz hoher Bewertung zeitnah an die Börse zu gehen, zählt zu den zentralen Herausforderungen für das Management.

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