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USA und Japan greifen gemeinsam in den Yen ein, Politik und Marktkräfte sind tief miteinander verflochten

USA und Japan greifen gemeinsam in den Yen ein, Politik und Marktkräfte sind tief miteinander verflochten

智通财经智通财经2026/08/07 09:56
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⑴ In der vergangenen Woche griffen die US-amerikanischen und japanischen Behörden nach vielen Jahren wieder gemeinsam am Devisenmarkt ein, um dem Rückgang des Yen auf ein Vierzigjahrestief entgegenzuwirken. Eine der wichtigen Voraussetzungen für die Beteiligung der US-Seite war die Sorge, dass Tokio möglicherweise seine gehaltenen US-Staatsanleihen verkaufen könnte, um die folgenden Interventionen zu finanzieren. Dies könnte die US-Zinssätze in die Höhe treiben und deren Kreditkosten erhöhen.⑵ Aus Sicht der USA ist die koordinierte Intervention einerseits eine strategische Unterstützung für einen wichtigen Verbündeten, andererseits kann sie den eigenen Zinsdruck mildern, ohne dabei zu hohe fiskalische Kosten zu verursachen. Experten des Oxford Economics Institute betonen, dass die Vereinigten Staaten ein starkes Interesse daran haben, marktstörende Entwicklungen aus Japan einzudämmen, um negative Auswirkungen auf das globale Finanzsystem zu verhindern.⑶ Zuvor hatte Japan Ende April bis Mai bereits unilateral interveniert und am selben Tag einen Rekordbetrag an Yen gekauft. Die Wirkung hielt jedoch nur kurz an. Obwohl die Zentralbank Mitte Juni den Leitzins auf den höchsten Stand seit dreißig Jahren anhob, konnte der Yen seinen Abwärtstrend nicht stoppen. Erst Ende Juli, als der Wechselkurs die Marke von 164 erreichte, griff Japan wieder ein und sicherte sich die Unterstützung der US-Seite.⑷ Analysten von Institutionen sind der Ansicht, dass die Zustimmung der US-Seite zu gemeinsamen Maßnahmen an Bedingungen geknüpft sein könnte, etwa an die Forderung, dass die japanische Regierung ein schnelleres Tempo bei der Normalisierung der Leitzinsen durch die Zentralbank mitträgt. Diese implizite Bindung von Politikmaßnahmen führt dazu, dass der Markt die Erwartungen an die weitere Zinserhöhung neu bewertet.⑸ Sollte die japanische Regierung die Normalisierung der Geldpolitik weiter beschleunigen, würde sich der Zinsabstand zwischen den USA und Japan direkt verringern, was den Yen mittelfristig stützen könnte. Das Oxford Economics Institute erwartet jedoch, dass der Wechselkurs in diesem Jahr weiterhin um die Marke von 160 schwanken wird, da einzelne Interventionen den Trend nicht umkehren können. Ein echter Wendepunkt könnte erst dann eintreten, wenn ein Zyklus von Zinssenkungen durch die US-Notenbank mit einer fortgesetzten Zinserhöhung in Japan zusammentrifft – dann dürfte der Yen allmählich in einen Aufstiegskanal übergehen.
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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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华尔街见闻2026/08/07 11:37