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SpaceX steigt am Tag der Milliardenfreigabe um über 6%! Der Einbruch von 14% am Mittwoch war der eigentliche "Verkauf nach Freigabe".

SpaceX steigt am Tag der Milliardenfreigabe um über 6%! Der Einbruch von 14% am Mittwoch war der eigentliche "Verkauf nach Freigabe".

华尔街见闻华尔街见闻2026/08/06 21:06
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Von:华尔街见闻

Am 6. August wurden die ersten 911,5 Millionen gesperrten Aktien von SpaceX freigegeben. Der Aktienkurs stieg an diesem Tag um 6,14 %, das Handelsvolumen lag bei 250 Millionen Aktien und erreichte ein Eineinhalb-Monats-Hoch. Am Mittwoch gab es einen dramatischen Rückgang von 14 % bei einem Handelsvolumen von 200 Millionen Aktien, wobei zahlreiche Verkäufe durch Randverkäufer bereits abgewickelt wurden. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass einige Short-Strategien nicht ausschließlich auf eine Verschlechterung der Fundamentaldaten abzielen, sondern vor allem auf Gewinne nach der Aktienfreigabe setzen; Sollte die tatsächliche Verkaufsmenge geringer als erwartet ausfallen, ist der Druck auf die Rückdeckung durch Shortseller nicht zu unterschätzen.

Am 6. August wurden die ersten 911,5 Millionen gesperrten Insider-Aktien von SpaceX offiziell freigegeben, mit einem potenziellen Marktwert von etwa 100 Milliarden US-Dollar – doch der zuvor weithin erwartete „zweite Absturz“ blieb aus.

Der Aktienkurs stieg nach Handelsbeginn um etwa 5% an, das Handelsvolumen in den ersten 30 Minuten lag bei etwa 93 Millionen Aktien, rund 40% des gesamten vorherigen Handelstags. Die Gesamtzahl der handelbaren Aktien erhöhte sich von etwa 639 Millionen auf rund 1,55 Milliarden Aktien, mehr als eine Verdopplung – dennoch fiel der Preis nicht.

SpaceX schloss am Donnerstag schließlich mit einem Plus von 6,14%, das Tagesvolumen betrug 251 Millionen Aktien – der höchste Wert seit dem 18. Juni.

SpaceX steigt am Tag der Milliardenfreigabe um über 6%! Der Einbruch von 14% am Mittwoch war der eigentliche

Der „entschlossene“ Hintergrund dieses Geschehens ist die dramatische Bereinigung am Mittwoch. Damals fiel SpaceX im Zuge des ersten Quartalsberichts nach dem Börsengang, bei dem die KI-Investitionen über 18 Milliarden US-Dollar und damit fast 40% höher als erwartet lagen, um beinahe 14% auf 108,27 US-Dollar; das Handelsvolumen stieg auf etwa 200 Millionen Aktien.

Marktbeobachter betonen, dass einige Short-Strategien nicht nur auf eine Verschlechterung der Fundamentaldaten setzen, sondern gezielt auf die mögliche Konsolidierung durch frühe Investoren und Mitarbeiter nach Freigabe gesperrter Aktien. Falls Insider tatsächlich weniger verkaufen als erwartet, ist der Druck zur Rückdeckung der Shorts nicht zu unterschätzen.

Die Entsperrung ist jedoch noch längst nicht abgeschlossen. Dies war nur der erste Schritt im einzigartigen, neunstufigen Freigabemechanismus von SpaceX – Bernstein bezeichnete den Mechanismus als „extrem komplex“, bei weitem nicht vergleichbar mit der klassischen einmaligen Freigabe nach 180 Tagen bei IPOs.

Im Juni 2027 steht die größte Freigabe bevor: Elon Musk wird rund 6,4 Milliarden A-Aktien freigeben. Am Mittwoch lag die Short-Position bei SpaceX bereits bei etwa 36% des Streubesitzes, mit über 9 Milliarden USD Buchgewinn. Der Kursanstieg am Donnerstag bedeutet, dass die kurzfristige Warnung aufgehoben ist, aber das langfristige Spiel von Angebot und Nachfrage beginnt gerade erst.

Das „kontraintuitive“ am Donnerstag: Warum hat die Freigabe von Hunderten Milliarden keinen Absturz verursacht?

Am Donnerstag stieg der SpaceX-Kurs nach Handelsbeginn um etwa 5%, das Volumen in den ersten 30 Minuten lag bei etwa 93 Millionen Aktien, rund 40% des Vortags.

Wall-Street-Investmentbanken reagierten nach dem Absturz am Mittwoch prompt: JPMorgan erhöhte das Kursziel von 225 auf 240 US-Dollar, Goldman Sachs nannte 220 US-Dollar und Morgan Stanley bestätigte 300 US-Dollar. Mindestens sechs Broker, darunter Morgan Stanley, halten an ihrer Kaufempfehlung fest.

Zusätzlich sorgte der Einstieg im Nasdaq 100-Index für eine Nachfrage durch passive Investments – gemeinsam bildeten sie einen Puffer für die Freigabe am Donnerstag.

Der wesentlichste Puffer kam jedoch direkt vom Mittwoch: Der Kurssturz von fast 14% mit einem Handelsvolumen auf Rekordniveau (am Donnerstag wurde das Volumen sogar nochmals übertroffen) bedeutete, dass viele Marginalverkäufer bereits bedient wurden.

Frühe Investoren haben selbst nach Kursrutsch unter den Ausgabepreis weiterhin Buchgewinne – Freigabe bedeutet also nicht zwangsläufig Verkauf.

Privatanleger vs. Institutionen: Ein Bericht, zwei Antworten

Die Stabilität am Donnerstag hat noch einen unterschätzten Aspekt – der Kurssturz am Mittwoch war keine einheitliche Abwertung.

Laut Vanda Research kauften Privatanleger am Mittwoch in der ersten Handelsstunde netto SpaceX-Aktien im Wert von etwa 22,7 Millionen US-Dollar – der dritthöchste Wert aller 37 Eröffnungsperioden seit Börsengang und mehr als das Dreifache des durchschnittlichen Nettozuflusses in der ersten Stunde.

Institutionen agierten angesichts der explodierenden KI-Investitionen und kurzfristigen Gewinnsorgen vorsichtig, während Privatanleger den aggressiven Kapitaleinsatz als Signal für steigende Chancen auf langfristige Gewinner werten.

Brent Donnelly, Gründer von Spectra Markets, verwies vor der Freigabe auf drei vergleichbare Fälle und stellte fest, dass – obwohl die Beispieldaten begrenzt sind und die Fälle deutlich kleiner als bei SpaceX ausfielen – der Tag der ersten Freigabe typischerweise als kaufbares Zwischen-Tief fungierte.

Sein Fazit: „Der Angebotsschock ist eher ein irreführendes Verkaufssignal als ein wirklich wirksames negatives Ereignis.“

Neun Freigabestufen: Die eigentliche Prüfung liegt noch vor uns

Die aktuelle Freigabe ist bei SpaceX erst der Anfang. Das Unternehmen nutzt einen neunstufigen, stufenweisen Freigabemechanismus: Gesperrte Aktien werden in den kommenden Monaten sukzessive herausgegeben.

Der größte Schwung ist für Juni 2027 angesetzt – dann werden rund 6,4 Milliarden von Musk gehaltene A-Aktien freigegeben und das Marktangebot steigt wiederum massiv an.

Shortseller haben sich nach dem ruhigen ersten Tag nicht zurückgezogen. Laut S3 Partners waren bis Mittwochabend etwa 36% der SpaceX-Streubesitz-Aktien leerverkauft, mit insgesamt über 9 Milliarden USD Buchgewinn.

Marktbeobachter betonen, dass einige Short-Strategien nicht nur auf eine Verschlechterung der Fundamentaldaten setzen, sondern gezielt auf eine mögliche Konsolidierung durch frühe Investoren und Mitarbeiter nach Freigabe gesperrter Aktien. Falls Insider tatsächlich weniger verkaufen als erwartet, ist der Druck zur Rückdeckung der Shorts nicht zu unterschätzen.

Das grundlegendere Problem als die Freigabe

Die eigentliche Herausforderung für SpaceX liegt nicht auf der Angebotsseite. Bei der IPO im Juni wurde das Unternehmen als „seltenes Weltraumobjekt“ bewertet – das weltweit einzige wiederverwendbare Raketenunternehmen, Starlink bedient Millionen Nutzer, praktisch ein Monopol bei Starts.

Doch der erste Quartalsbericht zeigte eine andere Seite: KI-Investitionen von über 18 Milliarden US-Dollar, der Schatten der Datenzentren überstrahlt den Raketenantrieb. SpaceX wird von der Börse von einem „Weltraumunternehmen mit KI“ zu einem „KI-Recheninfrastruktur-Anbieter“ umdefiniert – und der Markt ist derzeit hypersensibel gegenüber KI-Investitionsgeschichten.

Der Donnerstag zeigte, dass eine „Kernschmelze“ nicht passiert – aber beantwortet nicht die Frage, was das Unternehmen wert ist.

Der IPO-Ausgabepreis von 135 US-Dollar wurde am Mittwoch unterschritten und ist weiterhin nicht wieder erreicht – dieser Wert ist die Basislinie, an der Bullen und Bären ihre Positionen neu kalibrieren. Die weitere Marktentwicklung hängt davon ab, ob frisches Kapital die sukzessive freigegebenen Aktien dauerhaft aufnehmen kann und wann die KI-Investitionen von SpaceX letztlich sichtbare Renditen bringen.

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