TACO-Handel dominiert den Markt: Investoren setzen darauf, dass Trump unter extremem Druck schließlich zurückweicht, und das Kaufen bei Rückgängen wird zur Mainstream-Strategie.
BlockBeats Nachricht, am 9. April: Mit der schrittweisen Entspannung des Konflikts zwischen USA und Iran entwickelt sich an der Wall Street eine Handelslogik rund um Trumps Politikstil – der „TACO-Trade“ (Trump Always Chickens Out). Der Markt geht allgemein davon aus, dass Trump in geopolitischen Fragen zwar harte Aussagen macht, am Ende aber kompromissbereit ist, weshalb eine Eskalation als Kaufsignal betrachtet wird.
Daten zeigen, dass der Markt Risikoanlagen bereits positionierte, bevor Trump die Aussetzung militärischer Maßnahmen gegen Iran ankündigte. Der S&P 500 Index verzeichnete den ersten wöchentlichen Anstieg seit sechs Wochen, und die Risikoprämien am Optionsmarkt blieben niedrig, was darauf hindeutet, dass die Investoren begrenzt auf Extremszenarien reagieren.
Institutionelle Meinungen vertreten, dass der Markt aktuell einen Kreislauf durchläuft: „Konflikt eskaliert – Stimmung unter Druck – Entspannung – Asset-Preise steigen“. Einige Analysten weisen darauf hin, dass systematische Investoren sich möglicherweise in einer der profitabelsten Umgebungen der Geschichte befinden.
Allerdings warnen einige Stimmen, dass diese hohe Einigkeit der Erwartungen die disziplinierende Wirkung von politischen Maßnahmen auf den Markt schwächen könnte. Sobald der Markt auf radikale Aussagen keine negative Rückkopplung mehr zeigt, könnten dies umgekehrt riskantere politische Schritte fördern und das potenzielle Tail Risk erhöhen.
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