NZD/USD steht vor Herausforderungen, da zunehmende geopolitische Spannungen die Nachfrage nach dem sicheren US-Dollar erhöhen
Geopolitische Spannungen beeinflussen globale Märkte
Die jüngsten Aktionen von Donald Trump haben zu erhöhter Volatilität an den Finanzmärkten beigetragen. Iran wurde eine strenge Frist gesetzt, die Straße von Hormuz wieder zu öffnen, verbunden mit Drohungen potenzieller Angriffe auf lebenswichtige Infrastruktur, falls diese Bedingungen nicht erfüllt werden. Im Gegenzug signalisierten iranische Behörden, dass sie auf solche Maßnahmen entsprechend reagieren würden. Diese sich zuspitzende Situation hat Investoren dazu veranlasst, sicherere Anlagen zu suchen, wodurch der US-Dollar gestärkt wird, während währungsorientierte Risiken wie der Neuseeland-Dollar unter Druck geraten.
Mit Blick auf die Zukunft beobachten Marktteilnehmer aufmerksam die bevorstehende Politikankündigung der Reserve Bank of New Zealand, die für Mittwoch geplant ist.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Hohe Zinssätze sind nicht der „Terminator“ für US-Aktien? Gewinne sind es?
JPMorgan ist der Ansicht, dass das Wachstum der Gewinne der entscheidende Faktor für die Widerstandsfähigkeit der Bewertungen am US-Aktienmarkt ist. Daten seit 1950 zeigen, dass zwischen der Rendite von zehnjährigen US-Staatsanleihen und den Bewertungen des S&P 500 eine „umgekehrte U-förmige“ Beziehung besteht. Bei dem aktuellen Gewinnniveau würde eine Rendite von etwa 5 % bis 6 % die Bewertungen deutlich drücken. Solange das Gewinnwachstum über 15 % bleibt, besteht weiterhin Spielraum für Neubewertungen. Wenn die Zinsstrukturkurve im Bärenmarkt steiler wird, profitieren zyklische Sektoren wie Energie und Finanzen stärker; wenn sie sich abflacht, sind Technologiewerte relativ bevorzugt.
Die Investmentkunst der „Ausreißer“ im neuen Zeitalter von Börki

Chevron (CVX.US) sucht alternative Wege, um Lieferunterbrechungen im Nahen Osten abzusichern: Fokus auf Argentinien und das Mittelmeer zur Förderung des weltweiten LNG-Wachstums, strebt Vereinbarungen mit Indien an
Chevron richtet den Blick auf Argentinien und die Mittelmeerregion, strebt globales Wachstum im Bereich Flüssigerdgas an und plant eine Vereinbarung mit Indien.

Zunehmender Druck durch Energie- und Lebensmittelpreise könnte die Inflation wieder aufflammen lassen! Die Bank of England dürfte Schwierigkeiten haben, gelassen zu bleiben – Zinserhöhungserwartungen steigen rapide am Markt.
Der Aufwärtsdruck auf die Energiepreise, der durch den schwelenden Krieg im Nahen Osten verursacht wird, nimmt deutlich zu. Neue Risiken rücken ebenfalls näher und könnten dazu führen, dass die Inflation im größten Teil des kommenden Jahres weiterhin über dem 2%-Ziel der Bank of England bleibt.

