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Der EUR schneidet im G10 schlechter ab, da die Stimmung vor dem Verbraucherpreisindex belastet – Scotiabank

Der EUR schneidet im G10 schlechter ab, da die Stimmung vor dem Verbraucherpreisindex belastet – Scotiabank

101 finance101 finance2026/01/05 16:56
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Von:101 finance

Der Euro (EUR) steht unter Druck und schneidet im Vergleich zu den meisten G10-Währungen schlechter ab, da die Stimmung zurückgeht und es an neuen Impulsen fehlt. Mit einer neutralen Bewertung der Europäischen Zentralbank (EZB) und einem Fokus auf die Verbraucherpreise im Euroraum zur Wochenmitte fällt EUR/USD in Richtung technischer Unterstützung, was laut den Chef-FX-Strategen von Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret, die Erwartungen an einen kurzfristig seitwärts tendierenden Handel und keinen entscheidenden Trendwechsel verstärkt.

Geopolitik belastet den Euro trotz unterstützender Renditeabstände

"Der EUR ist schwach, liegt 0,3 % im Minus gegenüber dem USD und schneidet schlechter ab als alle G10-Währungen mit Ausnahme des CHF. Der übergeordnete Tonfall scheint in Ermangelung bedeutender Konjunkturdaten zu dominieren, und der Höhepunkt dieser Woche werden die vorläufigen Verbraucherpreisdaten des Euroraums sein, die für Mittwoch angesetzt sind und bei denen für die Gesamtinflation ein Wert von 2,0 % im Jahresvergleich erwartet wird. Was die EZB betrifft, so waren die Kommentare der Entscheidungsträger begrenzt und der kurzfristige Zinsmarkt preist weiterhin neutral, ohne Änderungen in die eine oder andere Richtung."

"Die Renditeabstände steigen und drohen neue Höchststände zu erreichen, was dem EUR fundamental Rückenwind verschafft. Die Diskrepanz zum Kassakurs ist auffällig und deutet auf eine stimmungsgetriebene Schwäche infolge der geopolitischen Entwicklungen am Wochenende hin. Der Optionsmarkt spiegelt die Bewegung am Kassamarkt wider, da sich die Risiko-Reversals im Gleichschritt mit dem EUR bewegen und die Prämie für einen Schutz gegen EUR-Stärke nachlässt."

"Der EUR zeigt eine moderate Schwäche innerhalb der insgesamt flachen Spanne seit Ende Juni. Der Rückgang des RSI unter 50 ist bemerkenswert, und wir beobachten ein erneutes Abdriften (nach unten) in Richtung des 50-Tage-Durchschnitts bei 1,1644. Wir erwarten kurzfristig eine Seitwärtsbewegung zwischen 1,1620 und 1,1720."

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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