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Der verdeckte Krieg eskaliert: Hyperliquid wird von einem „Selbstmord“-Angriff getroffen, aber der eigentliche Krieg könnte gerade erst beginnen

Der verdeckte Krieg eskaliert: Hyperliquid wird von einem „Selbstmord“-Angriff getroffen, aber der eigentliche Krieg könnte gerade erst beginnen

ForesightNews 速递ForesightNews 速递2025/11/28 08:23
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Von:ForesightNews 速递

Der Angreifer erlitt bei dem „selbstmörderischen“ Angriff einen eigenen Verlust von 3 Millionen, könnte jedoch durch externes Hedging einen Ausgleich von Gewinn und Verlust erreicht haben. Dies ähnelt eher einem kostengünstigen „Stresstest“ der Protokollabwehrfähigkeiten.

Der Angreifer erlitt einen Verlust von 3 Millionen Dollar durch einen „Selbstmordangriff“, doch möglicherweise hat er durch externes Hedging einen Break-even erzielt. Dies ähnelt vielmehr einem kostengünstigen „Stresstest“ der Protokollverteidigung.


Autor: The Smart Ape

Übersetzung: AididiaoJP, Foresight News


In der Krypto-Branche sind Slogans wie „Code ist Gesetz“, „Vertraue der Mathematik, nicht den Menschen“, „Open Source + Dezentralisierung“ usw. weit verbreitet…


All das ist richtig, aber die letzten Wochen haben erneut gezeigt, wie fragil unser aktuelles Modell immer noch ist.


Sogar die derzeit fortschrittlichste dezentrale Perpetuals-Börse @HyperliquidX hat gerade einen schweren Angriff erlebt.


Ein Angreifer hat seine eigenen 3 Millionen Dollar verloren, nur um das HLP-Treasury des Protokolls um 5 Millionen Dollar zu schädigen – fast das Doppelte seines Liquidationsbetrags.


Auf den ersten Blick sieht das wie ein „Selbstmordangriff“ aus: kein Profit, nur Zerstörung.


Doch in einer Welt, in der Hyperliquid vielen Konkurrenten (einschließlich großer institutioneller Plattformen) geschadet hat, ist die Vorstellung, dass jemand bereit ist, 3 Millionen Dollar zu zahlen, um HL einen Schaden von 5 Millionen Dollar zuzufügen, äußerst beängstigend.


Wenn diese Angriffsmethode offen bleibt, gibt es nichts, was größere Akteure daran hindert, sie zu eskalieren.


Wie wurde der Angriff durchgeführt?


Zunächst zog der Angreifer 3 Millionen USDC von @okx ab, verteilte sie auf 19 neue Wallets und schickte dann alle Mittel an Hyperliquid.


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Dann eröffnete er auf dem HYPE/POPCAT-Perpetual-Markt eine riesige gehebelte Long-Position. Er nutzte die 3 Millionen Dollar als Margin mit einem Hebel von 5x. Am Ende kontrollierte er eine Positionsgröße von 26 Millionen Dollar.


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Bis hierher sieht alles normal aus, aber was alles veränderte: Der Angreifer platzierte bei einem Kurs von etwa 0,22 Dollar ein Kauforder über 20 Millionen Dollar bei etwa 0,21 Dollar. Das schuf die Illusion einer starken Unterstützung: „Schaut, hier ist ein riesiger Käufer, der Preis wird diese Marke wahrscheinlich nicht unterschreiten.“ Andere Trader sahen das und gingen ebenfalls Long, da sie glaubten, dass viel Kapital den Preis stützt. Also begannen mehr Leute, mit Hebel Long zu gehen oder sich nicht ausreichend abzusichern, weil sie sich von dieser „Mauer“ geschützt fühlten.


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Doch das war keine echte Unterstützung, sondern eine Falle.


Sobald genügend Trader auf der Long-Seite waren, zog der Angreifer die gefälschte Kaufmauer zurück, die Liquidität wurde schlagartig extrem dünn, und es gab keine echte Unterstützung mehr nach unten.


Dann begann der Preis zu fallen, gehebelte Trader wurden liquidiert, was weitere Verkäufe auslöste, die wiederum zu noch mehr Liquidationen führten. Das ist eine klassische Liquidationskaskade, aber hier wurde sie absichtlich herbeigeführt.


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Am Ende dieser Kaskade wurden viele Trader liquidiert, aber gemäß der Funktionsweise des Systems trug das Protokoll-Treasury am Ende einen Verlust von 4,9 Millionen Dollar.


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On-chain sieht es so aus, als wäre die Margin-Position des Angreifers in Höhe von 3 Millionen Dollar vollständig vernichtet worden.


Auf dem Papier:


  • Angreifer: -3 Millionen Dollar
  • HLP-Treasury: -5 Millionen Dollar


Das sieht aus wie ein „Selbstmordangriff“.


Was ist HLP und warum trägt es den Verlust?


Man kann sich HLP als einen großen gemeinsamen Treasury vorstellen, der hauptsächlich aus USDC besteht und als ultimativer Kontrahent für alle Trader auf Hyperliquid dient.


User hinterlegen USDC im HLP. Im Gegenzug:


  • Stellen sie dem System Liquidität bereit
  • Übernehmen sie Risiken
  • Verdienen sie Gebühren/Einnahmen, wenn Trader Verluste machen oder Funding Fees zahlen


Stark vereinfacht:


  • Wenn Trader Geld verlieren, macht HLP Gewinn (Treasury wächst).
  • Wenn Trader Geld verdienen, zahlt HLP (Treasury schrumpft).


Es ist eine Art riesiger, automatisierter Market Maker plus Versicherungsfonds.


Wenn also ein Markt (wie POPCAT/HYPE) zusammenbricht, wird das globale HLP getroffen. Insgesamt war HLP bisher sehr profitabel und hat langfristig immer Geld verdient. Insgesamt haben sie bereits einen Nettogewinn von 118 Millionen Dollar erzielt. Im Vergleich zu diesen kumulierten Gewinnen seit Gründung erscheint der Angriff von 5 Millionen Dollar unbedeutend.


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Die Hauptfrage ist: Warum hat HLP hier einen Schlag von 5 Millionen Dollar erlitten?


In einem ruhigen, normalen Markt werden Trader vor der Liquidation glattgestellt, ihre Verluste decken die Auszahlungen an die Gewinnerseite, das System bleibt ungefähr im Gleichgewicht.


Aber bei einem solchen Crash:


  • Bewegt sich der Preis zu schnell
  • Verschwindet die Liquidität genau dann, wenn sie am meisten gebraucht wird
  • Sind einige Positionen schwer oder gar nicht zu fairen Preisen zu schließen
  • Können die Slippage enorm werden
  • Deckt der Erlös aus der Liquidation möglicherweise nicht den gesamten fälligen Betrag


Die Differenz zwischen dem, was die Verliererseite zahlen sollte, und dem, was das System tatsächlich on-chain einsammelt, wird letztlich vom HLP-Treasury getragen.


Und genau das ist aus Protokollrisiko-Sicht der beängstigende Teil.


Hat der Angreifer wirklich 3 Millionen Dollar verbrannt?


Ich glaube nicht, dass der Angreifer tatsächlich 3 Millionen Dollar verloren hat. Er hat mit ziemlicher Sicherheit anderswo gehedgt (zentrale Börsen, Optionen, andere Perpetuals oder sogar OTC).


Zum Beispiel könnte er:


Auf einer anderen Börse eine Gegenposition eröffnen (Short auf POPCAT/ähnliche Risiken)

Eine neutrale Strategie aufbauen, um von der Disbalance auf dem Hyperliquid-Markt zu profitieren

Von OTC-Deals profitieren, bei denen die Gegenseite durch Hyperliquid geschädigt wird


Wir haben keinen öffentlichen Beweis für dieses Hedging.


Aber aus spieltheoretischer und kapitaleffizienter Sicht ist diese Erklärung viel plausibler.


In diesem Fall wäre das tatsächliche P&L des Angreifers ≈ 0 oder sogar positiv, während das HLP-Treasury von Hyperliquid allein einen klaren Verlust von 5 Millionen Dollar trägt.


Theorie-Test


Dies könnte ein Angriffstest gewesen sein. Für kapitalkräftige Akteure ist dies ein „kleiner“ Angriff, gerade groß genug, um die Reaktion des Systems, die Veränderungen im HLP, die Reaktionsgeschwindigkeit des Teams, die tatsächliche Tiefe des Treasurys und die Wirksamkeit von Notfallmaßnahmen wie Bridge-Locks zu beobachten.


Wenn man wie ein professioneller Angreifer oder kapitalkräftiger Konkurrent denkt, sind 3 Millionen Dollar nicht unbedingt ein Verlust, sondern können als F&E-Budget betrachtet werden. Eine Vorbereitung auf größere, koordiniertere, besser gehedgte Angriffe, die nicht nur darauf abzielen, Kapital abzuziehen, sondern auch das Kernvertrauen zu untergraben.


Wie kann Hyperliquid solche Angriffe abwehren?


Zunächst können sie das Risiko-Exposure eines einzelnen Akteurs begrenzen, selbst wenn dieser mehrere Wallets nutzt (mittels Heuristiken: Funding-Muster, Zeit, IP, Verhalten). Wenn eine Seite des Orderbuchs stark dominiert, können sie strengere Margin-Anforderungen durchsetzen. Insgesamt sollte es viel teurer werden, eine riesige, potenziell HLP-zerstörende Position aufzubauen.


Zur Stärkung der Marktsicherheit können sie für jeden Markt Circuit Breaker und Volatilitätsschutzmechanismen einführen, die bei schnellen Preisbewegungen unter dünner Liquidität und großem Open Interest das Markttempo drosseln.


Assets mit geringer Liquidität können strengeren Regeln unterliegen, sodass einzelne Akteure den Markt nicht so leicht manipulieren können. Die Idee ist, dass das System in den Verteidigungsmodus schaltet, bevor HLP den Schaden absorbiert, wenn jemand einen Selbstmordangriff versucht.


Das HLP selbst kann sich von einem meist passiven Kontrahenten zu einem intelligenteren, teilweise gehedgten Buch entwickeln. Dazu könnte gehören, extreme Risiken automatisch extern abzusichern, das Risiko pro Asset zu begrenzen oder das Treasury in einen konservativen Kern und einen kleineren, optionalen Hochvolatilitätsbereich zu unterteilen. Das würde HLP zu einem schwerer angreifbaren Ziel machen.


Schließlich würde eine bessere Erkennung von Fake Orders und Scheinmauern helfen, das System vor irreführenden Liquiditätssignalen zu schützen. Durch die Integration in Mark-Preis- und Risiko-Engines kann eine einzelne Fake-Order-Mauer die Risikobewertung nicht mehr verzerren.

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