Meinung: Bitcoin erlebt eine "Bereinigung" statt den Beginn eines Bärenmarktes, der Vierjahreszyklus bleibt ein Schlüsselfaktor
Der aktuelle Preis von Bitcoin ist um 22 % von dem historischen Höchststand von 109.000 $ gefallen, der am 20. Januar, dem Tag der Amtseinführung von Trump, erreicht wurde. Trotz der Tatsache, dass die Anlegerstimmung mehrfach in die Zone der "extremen Angst" gefallen ist, glauben Kryptowährungsanalysten allgemein, dass der Bitcoin-Bullenmarktzyklus noch nicht vorbei ist. Dieser Rückgang könnte ein "Shakeout" sein – ein starker Rückgang, der durch das Schließen von Long-Positionen in Konzentration ausgelöst wird, gefolgt von einem schnellen Wiederanstieg.
Analysten wiesen darauf hin, dass mehrere wichtige technische Indikatoren bärisch geworden sind, was Spekulationen über ein frühes Ende des Bullenmarktes auslöste. Dennoch bleibt der vierjährige Zyklus von Bitcoin ein entscheidender Faktor; die Geschichte zeigt, dass Korrekturen während Bullenmarktzyklen normale Phänomene sind und es sich diesmal eher um einen Shakeout handelt als um den Beginn eines Bärenmarktes. Der Boden für Bitcoin könnte sich im Einklang mit den US-Aktien (insbesondere dem S&P 500) bilden, wobei 72.000 bis 73.000 $ weiterhin wichtige Unterstützungszonen sind, aber globale Anleiherenditen und Aktienmarkttrends werden den nächsten Schritt von Bitcoin bestimmen. Handelskriegsrisiken wurden teilweise eingepreist, aber langfristiger wirtschaftlicher Druck könnte die Stimmung dämpfen.
Nexo-Analyst Iliya Kalchev erklärte, dass obwohl die vierjährige durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von Bitcoin auf ihren historischen Tiefpunkt von 8 % gefallen ist, Halving-Ereignisse für langfristige Preistrends entscheidend bleiben. Das Halving im April 2024 wird die Blockbelohnungen auf 3,125 BTC reduzieren und seitdem ist Bitcoin um über 31 % gestiegen. Obwohl ETF-Käufe, die durch die institutionelle Akzeptanz im vergangenen Jahr ausgelöst wurden, zu wichtigen Antriebskräften geworden sind, werden die Halving-Effekte weiterhin den Markt beeinflussen.
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